WordPress: Das Schweizer Taschenmesser für visuell und funktionell ansprechende Websites

Mehr als 33% aller Websites im Internet basieren auf WordPress – was WordPress mit Abstand zum erfolgreichsten CMS auf dem Markt macht. In diesem Artikel erfährst Du: Was genau WordPress (und ein „CMS“) ist, welche Vor- und Nachteile WordPress bietet, was der Betrieb von WordPress kostet, wie Du WordPress in 15 Minuten installierst und vieles mehr.

Was genau ist WordPress?

Eine Grafik die den Text "was ist WordPress" unterstreicht

WordPress ist ein Content-Management-System – also Software, um Inhalte einer Website zu verwalten. Mit WordPress ist es kinderleicht visuell und funktionell ansprechende Websites zu erstellen – und zwar ohne Programmier- und Webdesign-Kenntnisse.

WordPress ist außerdem eines der erfolgreichsten Open-Source-Projekte, das existiert. Das heißt, Person mit Programmier- und Webdesign-Kenntnissen haben die Möglichkeit, WordPress zu verbessern, wovon dann alle WordPress-Nutzer profitieren. Dies ist einer der Gründe für die große Beliebtheit von WordPress.

Neben Open-Source-Software zur Verwaltung von Websites, verfügt WordPress ebenfalls über ein Ökosystem mit Plugins, Designvorlagen, Diensten und einer riesigen Community, wodurch es sogar noch einfacher wird, Websites zu erstellen.

Ursprünglich wurde WordPress für die Erstellung von Blogs entwickelt. Heute ist es jedoch möglich, alle häufigen Website-Typen mit WordPress zu realisieren. Sowohl Firmen-Websites, Blogs, Marketing-Landingpages, Onlinemagazine und Onlineshops sind im Handumdrehen erstellt und betriebsbereit.

Über welche Funktionen verfügt WordPress?

Eine Grafik die, die Funktionen von WordPress zusammenfassend darstellen soll

WordPress kommt standardmäßig mit allen grundlegenden Funktionen, welche für Erstellung und Betrieb einer Website nötig sind:

Erstellung von Inhalten: Webseiten erstellst Du mit WordPress über einen intuitiven Editor, der auf Blocks basiert, dem sogenannten Gutenberg Editor. Zum Beispiel gibt es Blocks für Überschriften, Textabschnitte und Bilder, welche Du durch zwei Klicks hinzufügst und anschließend per Drag-and-Drop positionierst. Auf diese Weise ist es leicht, den Aufbau von Seiten genau an Deine Bedürfnisse anzupassen.

Verwaltung von Medien: Bilder und andere Medien verwaltest Du bequem über die Mediathek von WordPress und integrierst sie mit wenigen Klicks in Webseiten Deiner Wahl.

Verwaltung von Nutzern: Bei Bedarf ist es möglich, Benutzerkonten mit unterschiedlichen Rechten zu erstellen – zum Beispiel Administratoren (welche alles dürfen), Editoren (welche alle Beiträge verwalten können), Autoren (welche ihre eigenen Beiträge verwalten) und Abonnenten (Endnutzer, welche Benachrichtigungen erhalten).

Kommentarfunktion: Was vor allem für Blogs und Onlinemagazine wichtig ist.

Plugin-System: Mit welchem Du die Funktionalität Deiner WordPress-Website nahezu beliebig erweiterst.

Design-System: Mit welchem Du das Aussehen Deiner Website durch die Nutzung von Designvorlagen mit wenigen Klicks änderst.

Intuitive Verwaltungsoberfläche: Inhalte und Einstellungen verwaltest Du über eine einfach zu bedienende Weboberfläche. So ist es möglich, die meisten Änderungen in wenigen Klicks durchzuführen.

Darstellung von Inhalten: Die Hauptaufgabe von WordPress ist natürlich das Anzeigen der Inhalte für Endnutzer in Form der eigentlichen Website. Häufig geschieht dies „responsive“ – das heißt Inhalte werden auf allen Endgeräten (inklusive Smartphones) ansprechend dargestellt. Wobei dies von der verwendeten Designvorlage abhängt.

Welche Vorteile bietet WordPress?

Ein Bild vom Login Bereich von WordPress

WordPress ist nicht ohne Grund das erfolgreichste Content-Management-System auf dem Markt. Im Folgenden findest Du die wichtigsten Gründe für diesen Erfolg:

Benutzerfreundlichkeit: Eines der wichtigsten Ziele der WordPress-Entwickler, ist die einfache Nutzung von WordPress sicherzustellen. Von der Installation, der Konfiguration, bis hin zur Erstellung von Inhalten und der Anpassung des Webdesigns ist daher alles auf Nutzer ohne Programmier- und Webdesign-Kenntnisse ausgerichtet.

Ökosystem: Der letzte Punkt wird durch das Ökosystem um WordPress herum sogar noch verstärkt. Mehr als 50 Tausend kostenlose Plugins sind für WordPress kostenlos verfügbar. Dazu kommen Tausende kostenpflichtige Premium-Plugins. Das bedeutet, dass für jeden erdenklichen Zweck ein Plugin verfügbar ist, wodurch WordPress zum Beispiel mit nahezu jedem externen Dienst integriert.

Der "Appstore" von WordPress zum installieren von Plugins
Der „Appstore“ von WordPress zum installieren von Plugins

Darüber hinaus, existieren ebenfalls Tausende von kostenlosen Designvorlagen, welche mit wenigen Klicks installiert werden. Dazu kommen Premium-Designvorlagen (auf ThemeForest alleine befinden sich mehr als 10.000 kostenpflichtige Designvorlagen für WordPress). Unzählige Premium-Dienste und Dienstleister vereinfachen das Leben von WordPress-Nutzern sogar noch weiter (wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist).

Ein weiterer Pluspunkt ist die riesige Community um WordPress, welche bei Problemen schnell zur Seite steht und hilft. Für den deutschen Sprachraum kann zum Beispiel das WordPress-Forum von wpde.org empfohlen werden.

Eine große Community bedeutet auch, dass die meisten Probleme bereits gelöst sind. Wenn Du also auf ein Problem stößt, ist die Lösung in 90% der Fälle eine schnelle Suche bei Google entfernt. Dieser Vorteil sollte nicht unterschätzt werden.

Anpassbarkeit: Nahezu jeder Aspekt einer WordPress-Website kann angepasst werden. Wenn nicht standardmäßig, dann über ein Plugin. Und nicht nur kann nahezu jeder Aspekt angepasst werden, sondern dies ist außerdem möglich, ohne eine einzige Zeile Code zu sehen.

Ursprünglich wurde WordPress für die Erstellung von Blogs konzipiert. Da WordPress allerdings stark anpassbar ist, ist es mit wenigen Klicks möglich, eine WordPress-Website in einen Onlineshop, ein Forum oder sogar in eine Social-Media-Plattform zu konvertieren.

Natürlich handelt es sich dabei um ziemlich drastische Anpassungen. Daran kannst Du allerdings gut sehen, dass WordPress wirklich in nahezu jeder Beziehung anpassbar ist. Für Dich ist das nützlich, da Du so nicht irgendwann auf Limitierungen stößt, wie es bei Konkurrenten von WordPress oft der Fall ist.

Welche Nachteile entstehen durch WordPress?

Der größte Vorteil von WordPress ist auch gleichzeitig der größte Nachteil: die Beliebtheit von WordPress. Dadurch ist WordPress nämlich auch bei Hackern beliebt.

Daher ist es wichtig, Sicherheitsupdates immer schnellstmöglich durchzuführen und einen zuverlässigen Webhoster zu wählen, welcher Server-Software aktuell hält und aktiv Maßnahmen betreibt, Hackerangriffe abzuwehren.

Ein weiterer Nachteil kann die Qualität von Plugins sein. Oft ist diese nämlich nicht besonders hoch, was zu Sicherheitslücken und fehlerhaften Websites führen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, Plugins vor der Installation genau zu evaluieren. Regelmäßige Updates von Plugins sind ebenfalls sehr wichtig.

Der Panama Papers-Skandal von 2016 – Hacker stahlen sensible Kundendaten des Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca – wurde zum Beispiel durch ein veraltetes Slider-Plugin für WordPress ermöglicht.

Wie viel kostet der Betrieb von WordPress?

Grafik zum Thema wieviel WordPress kostet inkl. Hosting, Domain

WordPress kann generell für 5 bis 10€ pro Monat betrieben werden, dazu kommen noch ca. 10 bis 15€ pro Jahr für eine .de-Domain. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten unterstützen wir den Betrieb von WordPress auch mit unserem kleinsten Webhosting-Paket, welches bereits für 1,99€ pro Monat erhältlich ist. Eine .de-Domain bekommst Du bei uns für 0,39€ pro Monat (also 4.68€ pro Jahr).

Jedes unserer Pakete verfügt übrigens über kostenlose SSL-Zertifikate und mindestens einer MySQL-Datenbanken (welche für den Betrieb von WordPress benötigt wird).

Wie installiere ich WordPress?

Ein Bild mit einem User der gerade wartet bis die Installation von WordPress abgeschlossen ist

Ein Hauptziel von WordPress ist Benutzerfreundlichkeit, und die beginnt bereits bei der Installation. Im Folgenden findest Du eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Dir den generellen Installationsprozess zeigt:

Schritt 1: Voraussetzungen überprüfen

WordPress basiert auf PHP und benötigt MySQL oder MariaDB für die Verwaltung der Datenbank. WordPress empfiehlt PHP-Version 7.3 oder höher und für die Datenbank mindestens MySQL 5.6 oder MariaDB 10.1. Außerdem rät WordPress zur Nutzung von HTTPS (wofür ein SSL-Zertifikat nötig ist).

Wenn Du Dich für eine Domain und ein Webhosting-Paket von Domain Offensive entscheidest, dann sind diese Voraussetzungen automatisch alle erfüllt und Du kann sofort loslegen.

Schritt 2: WordPress herunterladen

Klicke dazu auf folgenden Link und lade WordPress hier herunter.

Anschließend entpackst Du das heruntergeladene Zip-Archive mit dem Entpacker Deiner Wahl. Ein empfehlendes FTP-Programm ist WinSCP oder FileZilla.

Schritt 3: WordPress hochladen und installieren

Folge dazu unserer Anleitung im Wiki mit zahlreichen Screenshots, um WordPress innerhalb von 15 Minuten zu installieren:

WordPress auf einem Webhosting-Paket von Domain Offensive installieren

Wenn Du dabei auf Probleme stößt (oder wenn Dir das Ganze zu kompliziert erscheint), kannst Du uns gerne kontaktieren. Wir installieren WordPress dann für Dich.

(Normalerweise ist dieser Service erst ab dem Paket „businessWEB“ verfügbar. Als treuer Blogleser erweitern wir dieses Angebot allerdings gerne für Dich auf niedrigere Pakete. Verweise bei Deiner Anfrage einfach auf diesen Artikel).

Zusammenfassung

WordPress ist ein leistungsstarkes und benutzerfreundliches Hilfsmittel, um visuell und funktionell ansprechender Websites zu erstellen. In diesem Artikel hast Du erfahren, welche Vor- und Nachteile WordPress bietet, was der Betrieb kostet und wie Du WordPress am einfachsten installierst.

Hast Du WordPress schon installiert, kannst Du gerne Deine persönliche Erfahrung mit WordPress mit uns in den Kommentaren teilen. ☺

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