noindex und nofollow gezielt einsetzen

Ein hohes Ranking bei Suchmaschinen ist für den Unternehmenserfolg von essenzieller Bedeutung. Nur wer auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse erscheint, hat Potenzial mehr Kunden zu erreichen.

Local-SEO, Keyword-Research und ähnliche Themen aus dem Bereich Search Engine Optimization (SEO) stehen daher hoch im Kurs. Dabei gibt es weitere Maßnahmen im Feld der Optimierung, die leider viel zu häufig vernachlässigt werden: das Setzen von noindex und nofollow.

Was ist noindex?

Der noindex-Eintrag tritt innerhalb der Meta Tags auf. Mit seiner Unterstützung lässt sich die Indexierung der jeweiligen Seite verhindern. Diese Option bietet sich bei Duplicate Content – etwa zweifachen Unterseiten mit identischen Inhalten – an.

Suchmaschinen registrieren somit die doppelte Seite nicht, was positive Auswirkungen auf das Ranking der Seite hat. Abgesehen von mehrfach erstellten  Seiten nutzen Webmaster den noindex-Eintrag auch für das Impressum.

Die Integration von noindex

Der Einbau erfordert keinerlei Sachkenntnis. Webmaster müssen lediglich den HTML-Quellcode der Seite aufrufen und erweitern. So nehmen sie Einfluss auf den Crawler, der das vollautomatisierte Durchsuchen des Internets zur Aufgabe hat. Konkret ist das durch die Aufnahme von
<meta name=“robots“ content=“noindex“>
in den Head (Kopfbereich) des Quellcodes möglich. Mit dem Antwortheader lässt sich die Aufnahme von Dateien – wie etwa Bildern, Videos und PDFs – in das Register der Suchmaschine verhindern.

Im Bereich noindex gibt es eine Besonderheit: Disallow. Im Unterschied zu noindex führt der Einbau von Disallow dazu, dass es überhaupt nicht zum Crawling – also zum Durchsuchen – der Webseite kommt. noindex hat hingegen lediglich die Aufgabe, Suchmaschinen von der Aufnahme der mit noindex versehenen Seite abzuhalten.

Was ist nofollow?

nofollow für bezahlte Links

nofollow ist in gewisser Weise äquivalent zu noindex. Mit nofollow-Code
<a href=”http://www.meinedomain.de/” rel=”nofollow”>Nofollow Link</a>
ist es dem Crawler unmöglich, ausgehende Links der jeweiligen Webseite zu verfolgen. Der Einsatz von nofollow macht bei Einbindung von bezahlten Links Sinn.

Darüber hinaus bietet sich der nofollow-Code an, wenn die Seite Links von anderen nicht als vertrauenswürdig einzuschätzenden Anbietern einpflegt. Fragwürdige Inhalte oder ein Absturz im Ranking der anderen Seite verhindert durch nofollow das eigene Abrutschen in der Suchmaschine.

Wer Kommentarfunktionen offeriert, muss sich als Webmaster vor Spams von Bots schützen. Sie enthalten Links, die der Seite hinter dem Link nutzen. Die eigene Seite verliert jedoch an Glaubwürdigkeit und muss in der Suchmaschine unter Umständen einige Plätze einbüßen.

An dieser Stelle sei auf die Notwendigkeit von nofollow verwiesen. Versäumen es Webmaster den Eintrag rechtzeitig zu setzen, zieht das langfristige Folgen für die Webseite nach sich. Daher: Bitte immer rechtzeitig auf nofollow setzen! Eine andere Möglichkeit ist den Kommentar nicht automatisch freizugeben.

Fazit: noindex und nofollow gemeinsam einsetzen

Aus der Ranking-Sicht spricht alles für den Einsatz eines der beiden Attribute. Bei Erneuerung der Webseiteninhalte, dem so genannten Relaunch, ist der Einsatz von noindex unabdingbar. Erst nach Fertigstellung der neuen Webpräsenz sollte der noindex-Eintrag entfernt werden.

So verhindern Webmaster das verfrühte Indexieren. nofollow und noindex bringen kombiniert hingegen Nachteile. Diese können sich ausdehnen und dem Ranking der Seite massiv schaden. Daher sollte der Einsatz beider Einträge gut durchdacht werden.

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