Die Geschichte der Domain

Ein Internet ohne Domains ist kaum vorstellbar. Denn um Websites zu erreichen, müssten wir immer die jeweilige IP-Adressen des Server eingeben, das kann sich doch keiner merken.

Ganz am Anfang, als eine Gruppe von Wissenschaftlern den Vorläufer des Internets namens ARPANET schuf, kommunizierten die vernetzten Computer über eine Host-Tabelle: Eine Datei, die Adressen aller anderen Computer enthielt.

Mit der Zeit kamen mehr und mehr Computer dazu und es war immer aufwendiger das Verzeichnis zu ergänzen und zu verteilen. Doch Jahrzehnte später geschah etwas, was die nötige Skalierbarkeit mit sich brachte.

Die erste Domain

Am 01. Januar 1985 wurde die erste Domain der Welt nordu.net registriert. Bemerkenswert ist, dass ein Unternehmen (Symbolics Inc.) am 15. März 1985 die erste .com Domain (symbolics.com) registrierte, denn bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Internet in erster Linie von Unis und IT-Wissenschaftlern genutzt, um sich auszutauschen.

Dank einer Gruppe von Wissenschaftlern wie Jon Postel (University of Southern California Information Sciences Institute) löste die DNS die Host-Tabelle ab und ermöglichte ein Skalierbares Internet, dessen Computer über Domains erreicht werden können.

Postel und seine Kollegen formulierten die Grundlagen für die ersten generischen Top-Level-Domains im RFC 920 (Oktober 1994). Bevor dies jedoch geschah, gab es zahlreiche Diskussionen, wie die Endungen aussehen sollen. Postels erster Entwurf schlug die Endungen .arpa, .ddn, .gov, .edu, .pub und .cor vor.
Die letztgenannte Endung stand für „corporation“, wurde aber schlussendlich zugunsten von .com verworfen. Bis heute lässt sich nicht eindeutig sagen, wofür diese Endung steht.

In der RFC 920 findet man die Definition, sie stehe für „commercial“. Andere Stimmen wie Jack Haverty der einstiger Internet-Pionier, meinen sich zu erinnern, .com stehe für „company“ mit dem Argument,dass das Internet damals nicht dazu diente, Verbraucher und Unternehmen zusammenzubringen, sondern Unternehmen die im Auftrag des Staates handelten.

Das Web war immerhin ein militärischer Prototyp. Hätte zu der Zeit jemand geäußert, dass auch Geschäfte mit eingebunden werden sollten, würde er auf Ablehnung stoßen. Neben den generischen Top-Level-Domains wurden später auch Länderdomains eingeführt.

Von früher bis heute

Bereits im RFC 1591 aus dem Jahr 1994 lässt sich ablesen, dass die Domainstruktur zu klein sei, um die hohen Registrierungszahlen zu bedienen. Aus diesem Grund wurden die bisherigen Domaintypen in Subdomains aufgespalten.

Zu diesem Zeitpunkt im Jahre 1994 waren etwa 13.000 .com Domains registriert. 2014 gab es schon 112 Millionen. Geplant war eine Erweiterung in Richtung weitere Subomains wie seitenname.name.organisation.com. Heute werden aber vor allem Top-Level-Domains (wie .com, .net, .org, .biz, .de) registriert.

Vor Kurzem wurden Hunderte neue Endungen eingeführt (wie .shop, .berlin, .web), die eine optimale Auswahl erleichtern. Weiterhin sind länderspezifische Domains (wie .de, .ch, .it) sehr beliebt und werden vor allem dann benutzt, wenn die gegebene Website sich an Nutzer aus dem jeweiligen Land richtet.

Die Entstehung des heutigen Domainsystems war ein komplexer und zeitintensiver Vorgang. Dank dieser Entwicklung kann heute jeder Internetnutzer mit einer angemessenen Domain im Web auftreten.

Bereiten Sie sich darauf vor und profitieren auch Sie von dieser Entwicklung, denn heute ist der richtige Domainname die Grundlage einer erfolgreichen Internetpräsenz. Genau wie eine Email-Adresse professioneller und vertrauenswürdiger wirkt wenn es eine eigene Domain ist, als die Email-Adresse die mit web.de oder gmx.com endet.

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