Interne Verlinkung: So optimierst Du Deine internen Links!

Möchtest Du eine Website suchmaschinenoptimieren, gehören Links mit zu den wichtigsten Rankingfaktoren im SEO-Bereich. Während sich Webmaster vielerorts sehr intensiv mit externen Backlinks beschäftigen, wird die interne Verlinkung nur halbherzig durchgeführt – teilweise sogar vollständig vernachlässigt!

Ein fataler Fehler, da die interne Linkstruktur Dir jede Menge Möglichkeiten bietet. Denn hiermit hast Du die Möglichkeit, Suchmaschinen wertvolle Signale zu senden. Das steigert gleichzeitig die Chance, Deine Rankings zu steigern und Erfolge bei der Suchmaschinenoptimierung zu erzielen.

Wir zeigen Dir, was interne Verlinkung ist und wie Du Deine Themen richtig und sinnvoll verlinkst. Außerdem haben wir einige Beispiele parat, an denen Du Dich orientieren kannst.

Was ist interne Verlinkung?

Ist von der internen Verlinkung die Rede, handelt es sich dabei um Links / Verweise innerhalb einer Website bzw. Domain.

Beispiel: https://www.domain.com/unterseite1.html
verlinkt auf: https://www.domain.com/unterseite2.html

Interne Links findest Du beispielsweise in der Navigation im Header oder in der Seitennavigation. Sie kommen aber auch direkt in Seitenhinhalten vor. Beispielsweise, um auf andere themenrelevante Blogartikel zu verlinken, oder um auf weiterführende Inhalte und Empfehlungen hinzuweisen.

Der Sinn dahinter sollte sein, Websitebesuchern einen Mehrwert zu bieten und auf andere sinnvolle Inhalte zu verweise. Hier steht die Relevanz an erster Stelle. Hinzu kommt, dass eine Navigation häufig nur auf Kategorien verlinkt. Mit separat gesetzten internen Links weist Du also auf weitere wichtige Unterseiten und Inhalte hin, die auf einer Website tiefer liegen.

Unterschied zwischen internen und externen Links

Interne Links sind keinesfalls mit externen Links gleichzusetzen. Hier gibt es eindeutige Unterschiede:

  • Interne Links: Hierbei handelt es sich um Verlinkungen innerhalb einer Domain. Dabei werden Verweise innerhalb der Domain erstellt (Domain A verlinkt auf Domain A).
  • Externe Links: Bei einer externen Verlinkung hingegen verlinkt eine andere Domain auf eine Seite Deiner Domain (Domain A verlinkt auf Domain B).

Zusätzlich ist bei der externen Verlinkung zwischen eingehenden und ausgehenden Verlinkungen zu unterscheiden. Bei einer ausgehenden Verlinkung verlinkst Du von einer Domain auf eine andere, beispielsweise bei einem Quellenverweis. Bei der eingehenden Verlinkung erstellt jemand anderes einen Link der zu Deiner URL führt.

Die wichtigsten Vorteile von interner Verlinkung

interne Verlinkung

Im Folgenden sind wichtige Vorteile von interner Verlinkung aufgeführt:

  • Du bestimmst selbst, welche Inhalte von wo aus verlinkt werden und kannst frei verfügen. Auch die Platzierung der Links ist vollkommen Dir überlassen.
  • Bei internen Links musst Du Dir keine Gedanken machen, dass sie verloren gehen und beispielsweise gelöscht werden. Deine Verlinkung ist somit stabil und sicher.
  • Du vererbst Linkjuice (Linkpower, PageRank) an andere wichtige Unterseiten und signalisierst somit, welche Inhalte besonders wichtig sind. Das kann Dein Ranking steigern und Deine Seiten pushen.
  • Bei den Ankertexten (Linktexten) hast Du die freie Wahl und kannst unbesorgt harte Ankertexte verwenden (Beispiel: Marathon Laufschuhe).

Wie Du siehst, bringt Dir eine interne Verlinkung also nur Vorteile. Das kommt Dir vor allem dann zugute, wenn Du anfangs nur über wenige eingehende Backlinks verfügst. Denn dadurch bist Du dazu in der Lage, auch ohne externe Links gute Rankings erzeugen zu können.

Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass Du externe Links vernachlässigen solltest. Denn sie sorgen dafür, dass Du gegenüber Google und Co. Vertrauen gewinnst. Gleichzeitig vererbst Du die Linkpower von externen Domains intern weiter…Win Win-Situation!

Wie verlinke ich meine Unterseiten miteinander richtig?

Für eine ideale interne Verlinkung gibt es kein einheitliches Rezept. Allerdings gibt es einige hilfreiche Tipps, an denen Du Dich orientieren kannst:

  • Verlinke wichtige Unterseiten und Inhalte möglichst aus dem Content (Fließtext) heraus. Das wirkt besser als bei Verlinkungen im Footer oder in der Seitennavigation. Gleichzeitig sollte sich der Link auf der Seite möglichst weit oben (eher am Anfang) befinden.
  • Sorge dafür, dass der Link relevant mit dem Text bzw. Inhalt ist, in dem Du ihn setzt. Beides sollte möglichst in einem direkten Zusammenhang stehen.
  • Entscheide Dich bei linkgebenden Seiten möglichst um welche, die viele User haben.
  • Der Link muss klar erkennbar sein (unterstrichen, farbliche Hervorhebung). Auch Kursiv- und Fettschrift funktionieren.
  • Sorge für einen eindeutigen und klaren Ankertext (Linktext). Er muss für Deine Besucher eindeutig erklären, was sie beim Klick auf den Link erwartet. Stichwort Mehrwert für Nutzer!
  • Platzierst Du in Deinem Content einen Link, solltest Du so wenig andere wie möglich platzieren. Denn dadurch konkurriert er nicht mit anderen Links und Du gibst die maximale Linkjuice Power weiter.
  • Achte zudem darauf, dass eine Unterseite innerhalb Deiner Website möglichst immer nur mit dem gleichen Keyword verlinkt wird. Hier macht beispielsweise das Fokus-Keyword der jeweiligen Unterseite Sinn.
  • Am wichtigsten ist aber die Verlinkungen für Deine Besucher zu optimieren, nicht für die Suchmaschine.

Tipp: Zusätzlich zum eigentlichen internen Link kannst Du einen Title-Tag integrieren. Nutzer mit einem Desktop-Computer oder Laptop erhalten dadurch zusätzlich einen Tooltip-Text. Er zeigt, worum es sich beim Inhalt auf der Zielseite handelt.

Beispiele für eine gute interne Verlinkung

Das wohl beste Beispiel für interne Verlinkung ist die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia.org. Hier spart man keinesfalls an Verlinkungen und ist fleißig dabei, auf jede Menge andere Unterseiten und Inhalte hinzuweisen.

Überzeuge Dich einmal selbst davon und öffne einen beliebigen Artikel auf Wikipedia. Schnell wird Dir auffallen, dass bereits im ersten Absatz mehrere interne Links gesetzt sind, die auf andere relevante Inhalte verlinken.

Mit einer derart starken Verlinkung gibt Wikipedia seinen Nutzern einen großen Mehrwert. Denn sie könnten sich möglicherweise auch für weitere verlinkte Inhalte interessieren. Und das Ergebnis zahlt sich aus: Denn egal nach welchem Begriff Suchmaschinennutzer suchen: In den meisten Fällen sind Suchergebnisse von Wikipedia ganz oben platziert.

Dieses Beispiel beweist gleichzeitig, dass es auch bei einer intensiven und starken Nutzung von internen Links zu keinen Abstrafungen kommt. Und auch dann nicht, wenn Du mit harten Keywords verlinkst.

Weitere Beispiele für eine gute und starke Verlinkung:

  • Online-Wörterbücher wie duden.de verlinken auf andere ähnliche Begriffe aus einer Wortgruppe oder Synonyme.
  • Das Apothekenportal apotheken-umschau.de verlinkt von Ratgebern und Hilfeseiten aus auf andere interessante Artikel.
  • Öffnest Du auf chefkoch.de ein Rezept, sind unter anderem die Zutaten direkt verlinkt. Sie verweisen und empfehlen weitere Rezepte, die mit dieser Zutat im Zusammenhang stehen.

Fazit zur internen Verlinkung

Die interne Verlinkung ist nicht nur gut geeignet, um Deinen Usern einen Mehrwert zu bieten und auf interessante Inhalte hinzuweisen. Gleichzeitig steigerst Du hiermit die Chance, langfristig stabile Links aufzubauen. Dadurch kannst Du Deine Rankings steigern, was gleichzeitig mehr Traffic bedeuten kann.

Insgesamt ist die interne Verlinkung also ein mächtiges SEO-Werkzeug, was vielerorts nur sehr wenig, bis gar keine Beachtung findet. Aus diesem Grund solltest Du bei Deinem Content nach und nach sinnvolle interne Links setzen.

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