Gastbeiträge schreiben – sinnvoll für mehr Sichtbarkeit?

Wer mit seinem eigenen Blog oder mit dem Business sichtbar werden möchte, stößt schnell auf die Möglichkeit, Gastbeiträge für andere Blogs zu schreiben. Vieles spricht tatsächlich dafür, es gibt aber auch Nachteile.

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass Du nicht nur ein gutes Thema für den Gastbeitrag findest, sondern auch die richtige Website für die Veröffentlichung. Bevor Du Dich ans Werk machst, musst Du jedoch wissen, was Dich eigentlich erwartet und worauf Du achten musst.

Die Vor- und Nachteile von Gastbeiträgen auf Fremdblogs

Als Gastbeitrag wird ein Blogbeitrag bezeichnet, den Du nicht bei Dir selbst veröffentlichst, sondern auf einer anderen Website. Hauptziel ist, dass Du mehr Interessenten erreichst, denn Du sprichst die Leser eines anderen Blogs an. Das erhöht Deine Sichtbarkeit, was der wichtigste Plan ist.

Wenn eine fremde Leserschaft auf Deinen Gastbeitrag zugreift und ihn für gut erachtet, bekommst Du für Deinen Blog, der bereits eine Grundreichweite hat, neue Aufrufe. Du generierst Neugier bei den Lesern und schaffst es kurzfristig oder sogar langfristig Deinen Kreis zu erweitern. Wenn ein Gastbeitrag Dir nur eine Handvoll regelmäßiger Leser einbringt, hast Du bereits davon profitiert.

Der dritte Vorteil ist, dass Du Dich als erfahrener Experte für Dein Thema platzierst und damit gut bei den Lesern ankommst. Entsprechend ist es wichtig, dass der Grundtenor des Gastblogs und Deine Botschaft zusammen passen. Einen Blogbeitrag zum Thema Poolbau wirst Du nicht auf einem Blog für Stricken und Häkeln veröffentlichen wollen, denn das interessiert die Leser nicht.

Schließlich sind da auch noch die Backlinks, die vor allem für Dein Google-Ranking wichtig sind. Google mag es, mit guten Backlinks gefüttert zu werden und wenn der Gastgeber bereits gut platziert ist, wirkt sich das auch für Deinen Blog vorteilhaft aus.

Wo ein Vorteil, da auch ein Nachteil:

Keine Frage, Du generierst jede Menge Vorteile, hast aber auch Nachteile, wenn Du auf einem fremden Blog postest. Das wohl schmerzhafteste Erlebnis ist, dass Du ein Thema weggibst, was Du auch auf Deinem Blog hättest veröffentlichen können. Entscheide Dich daher sehr sorgfältig für ein Thema und überlege genau, ob Du es bei Dir oder bei Deinem Gastgeber publizieren möchtest.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Du die Kontrolle aus der Hand gibst. Du kannst nicht garantieren, was mit Deinem Blogpost passieren wird, Du kannst ihn nicht wie gewohnt überarbeiten oder aktualisieren. Letztlich kannst Du nicht einmal beeinflussen, ob Dein Gastbeitrag gepusht wird oder ob der Gastgeber seine Website eines Tages schließt.

Es bleibt also ein Restrisiko für Dich und daher ist es wichtig, dass Du Deinen Gastgeber sorgfältig auswählst. Damit förderst Du auch Deinen Ruf, denn wenn Du auf einer zweitklassigen Website postest, die bei Google keinen guten Stand hat, schadest Du Dir letztlich auch selbst.

Wie finde ich eine geeignete Website für einen Gastbeitrag?

Du brauchst ein Medium, was zu Deinem Thema passt oder zumindest eine Rubrik anbietet, in der Dein Thema Fuß fassen kann. Vor allem Fachmedien haben sich hier bewährt und auch kleinere Publikumsmedien verfügen oft über einen gemischten Bereich. Weniger gut sind die Chancen bei den großen Tageszeitungen, denn hier arbeiten feste Journalisten.

Du findest bei Deinem Wunschmedium fast immer einen Hinweis darauf, ob Du hier Gastbeiträge veröffentlichen kannst. Achte auf Hinweise wie. „Gastbeitrag verfassen“, „Artikel veröffentlichen“ oder „Für XY schreiben“. Du kannst auch gezielt danach über Google suchen. Doch selbst wenn Du diese Rubrik nicht entdeckst, kannst Du Dich für einen Gastbeitrag bewerben, denn mehr als eine Ablehnung kann Dir nicht passieren.

Geeignetes Thema für Deinen Gastbeitrag finden

Themen gibt es wie Sand am Meer, doch es muss natürlich zu Dir, Deinem Blog und Deinem Angebot passen. Am häufigsten entscheiden sich Gastautoren zwischen Beiträgen, bei denen Fachwissen weitergegeben wird oder Posts, die persönliche Erfahrungen einschließen. Damit punktest Du, weil die Redaktion des Mediums diesen Bereich selbst nicht abdecken kann. Wenn Du Experte für ein bestimmtes Thema bist, kannst Du einzigartige Inhalte bieten, die die anderen nicht haben!

Du musst aber darauf achten, dass Du mit Deinem Thema auch dem eigentlichen Medium entsprichst. Denke an den Hinweis weiter oben, die Handarbeitsgruppe kann mit dem Poolbau-Blog nicht viel anfangen und umgekehrt. Grundsätzlich musst Du Dich bei der Wahl Deines Themas immer an die Guides halten, die von der Gastgeberseite vorgegeben werden.

Jetzt geht es einen Schritt weiter, Du „pitchst“ Dein Thema. Damit ist das Angebot an die Redaktion des Blogs gemeint. Einige Gastgeber möchten von Dir bereits eine Gliederung haben, um die Struktur Deines Textes abzusegnen. Anderen wiederum reicht das Thema und dann kannst Du schon loslegen.

Schwierig wird es, wenn Du gleich einen fertigen Text einreichen sollst, denn dann weißt Du noch nicht genau, was die Redaktion von Dir erwartet. Mach es aber ruhig trotzdem, denn selbst wenn ein Medium Deinen Gastartikel ablehnt, gibt es noch viele andere, die sich darüber freuen werden.

So baust Du Deinen Blogbeitrag optimal auf

Wenn Du für Deinen eigenen Blog schreibst, musst Du Dich nicht mit Guidelines und Strukturen auseinandersetzen, sondern nutzt einfach Deinen eigenen Stil. Im Gegensatz dazu kann es Dir bei einem Gastbeitrag aber passieren, dass Du Dich sehr klar an Vorgaben halten musst. Ob die Textlänge, der Aufbau, das Vorhandensein von Aufzählungen, Grafiken und Links – erkundige Dich zuvor, welche Vorgaben einzuhalten sind.

Ganz wichtig ist außerdem das Thema Exklusivität. Schreibe nichts, was Du schon einmal irgendwo anders veröffentlicht hast, einfach ab. Und nutze den Gastbeitrag auch nicht später bei mehreren anderen Seiten, denn die Redaktionen setzen auf einzigartigen Content.

Idealerweise wirfst Du einen Blick in die bereits vorhandenen Gastbeiträge, denn daran erkennst Du, welcher Tenor vorherrscht und wie das Medium mit Leseransprache und anderen Themen umgeht. Wenn Du Deinen Gastbeitrag eingereicht hast, wird er entweder veröffentlicht oder Du wirst um Korrektur gebeten. Sei höflich und bedanke Dich, wenn die Redaktion Dein Thema abgenommen und für Dich publiziert hat.

Fazit: Mehr Sichtbarkeit dank clever erstellter Gastbeiträge

Durch das Verfassen von Gastbeiträgen kannst Du für Dich und Deinen Blog (Dein Angebot) mehr Aufmerksamkeit generieren und wirst sichtbarer im Netz. Als Experte für Dein Thema bist Du für andere Leser interessant und kannst vorhandene Probleme lösen. Gastbeiträge sind für viele Branchen und Personengruppen sehr sinnvoll, sofern sie auf dem passenden Medium veröffentlicht werden und von wirklich guter und einzigartiger Qualität sind.

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