So kannst Du eine Entwicklungsversion Deiner WordPress Seite erstellen!

WordPress bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und ist ein sehr umfangreiches und flexibel nutzbares Content Management System. Doch trotz der großen Auswahl an Möglichkeiten ist WordPress dennoch simpel aufgebaut und kann auch von Anfänger problemlos eingerichtet und genutzt werden. Dennoch kann es ab und an auch zu Fehlern kommen, die dazu beitragen, dass die eigene Website nicht mehr lädt oder aber Fehlermeldungen anzeigt.

Damit Du in solchen Situationen gerüstet bist und nicht Gefahr läufst, dass Deine Website nicht mehr erreichbar ist, kann eine Entwicklungsversion sinnvoll und nützlich sein. Damit können neue Plugins oder Updates zunächst einmal ausprobiert werden, ohne dass sie direkt im Live-Betrieb für Veränderungen sorgen.

Wie eine Entwicklungsversion von WordPress erstellt wird und wie man diese nutzen kann, wird Dir hier genauer erklärt.

Diese Vorteile kann eine WordPress Entwicklungsumgebung bieten

Die Einrichtung einer Entwicklungsumgebung kann für WordPress in vielen Fällen nützlich sein. Denn so ist es ohne Risiko möglich, die Auswirkungen von neuen Updates zu prüfen und eventuelle Fehler für die tatsächliche Website zu vermeiden. In der Entwicklungsumgebung kann das Update direkt installiert werden und es wird sofort ersichtlich, ob Fehler auftreten – ist dies nicht der Fall, kann das Update dann auch auf Deiner eigentlichen Website installiert werden.

Ähnlich hilfreich kann eine Entwicklungsversion auch sein, wenn es um die Neuinstallation von Plugins für WordPress geht oder aber, wenn Du das Theme Deiner WordPress Website wechseln möchtest. Durch die vorherige Installation auf einer lokal gespeicherten Website-Kopie können Probleme vorab erkannt und behoben werden und Du weißt allgemein, worauf Du bei der Installation auf der Live-Website achten solltest.

Dabei kann eine WordPress Entwicklungsumgebung relativ einfach umgesetzt und eingerichtet werden. Sie bildet dann Deine Website 1:1 ab, ist allerdings nicht live im Internet, sondern stattdessen lokal auf Deinem Computer oder Server gespeichert.

Anleitung: So kann eine WordPress Entwicklungsumgebung erstellt werden

Webseite von XAMMP

Das Einrichten einer Entwicklungsumgebung ist mit WordPress relativ einfach umzusetzen und Du musst dazu nur wenige Schritte befolgen. Für die Umsetzung gibt es direkt mehrere Optionen. Die Tools XAMPP sowie MAMP sind unter anderem sehr weit verbreitet, wenn es darum geht, eine Entwicklungsumgebung zu erstellen. Die Tools stehen für MacOS und auch für Windows zur Verfügung und MAMP bietet dazu noch den Vorteil, dass die Server Ngingx und auch Apache unterstützt werden. XAMPP unterstützt lediglich Apache Server.

Einrichtung einer Entwicklungsumgebung mit Local WP

Webseite von Local WP

Für Einsteiger ist zudem auch Local WP noch eine Option, die in Frage kommen kann und auf die sich der weiterführende Inhalt auch größtenteils bezieht. Du kannst mit Local WP auch dann eine Entwicklungsumgebung einrichten, wenn Du Dich nicht so umfassend auskennen solltest.

Es braucht dabei nur wenige Klicks, um die Einrichtung ist abgeschlossen. Erst einmal muss Local WP dafür installiert werden, was jedoch nicht sonderlich schwer ist. Im Anschluss kannst Du bereits einen Seitennamen festlegen und in den Optionen die Domain der Seite anpassen und auch den Pfad für die Verzeichnisse hinterlegen. Jetzt kann die Entwicklungsumgebung für WordPress bereits konfiguriert werden.

So wird die WordPress Entwicklungsumgebung konfiguriert

Um eine Entwicklungsumgebung zu konfigurieren, kannst Du einfach die Auswahl „Prefered“ anklicken und bekommst dann eine Standardumgebung bereitgestellt. Alternativ ist es auch möglich, individuelle Anpassungen vorzunehmen, dazu wählst Du „Custom“ aus. Dort kann die PHP Version ausgewählt werden, der Webserver festgelegt oder auch die Datenbank eingerichtet werden. Nach der Auswahl aller relevanten Einstellungen folgt ein Klick auf „Weiter“ und am Ende können nun Benutzername und Passwort festgelegt werden.

Auch eine E-Mail-Funktion steht in Local WP bereit und kann entsprechend eingerichtet werden. Zudem kann auch ausgesucht werden, ob es sich um eine WordPress Multisite handelt. Letztlich klickst Du auf „Add Site“ und die fertige Seite wird erstellt. Bis alles fertig ist, dauert es nun einige Minuten und Du wirst dann zur neuen Siteübersicht geleitet.

Entwicklungsumgebung: Die WordPress Sites verwalten

Hast Du die Konfiguration beendet, siehst Du in der Übersicht bereits alles, was wichtig ist. So werden am rechten Rand alle Details zur ausgewählten Seite angezeigt und Du kannst hier auf Wunsch den Server und auch die PHP-Version anpassen. Die MySQL-Version und die Multisite-Option kann jedoch nicht angepasst werden.

Die Einstellungen für die Datenbank kannst Du im nächsten Tab finden und die Datenbank dort auch mit Hilfe eines Tools – ähnlich zu PHPmyAdmin – ansehen. Auch Veränderungen sind somit möglich.

Unter dem Tab Utilities kannst Du nun auch Mailhog öffnen um damit die E-Mail-Funktionalität zu testen oder Anpassungen vorzunehmen. Dieses Tool zeigt die E-Mails an, die man an die während der Einrichtung angegebene E-Mailadresse sendet. Der Check, ob E-Mails von WordPress korrekt verschickt werden, ist somit ganz einfach möglich.

Klickst Du mit der rechten Maustaste auf die Site in der Entwicklungsumgebung von WordPress, bekommst Du weitere Auswahloptionen angezeigt. Du kannst die Seite so starten, stoppen, sie löschen oder auch klonen.

Wie geht es nun weiter?

Nach der Installation und Einrichtung steht Dir nun eine WordPress Seite als Testumgebung zur Verfügung. Den Adminbereich und die sichtbare Variante der Seite erreichst Du über die Buttons „Admin“ und „View Site“. Es scheint dabei so, als wäre es eine richtige WordPress Seite im Internet. Auch Themes, Plugins und Co. kannst Du nun so installieren, wie es auch live bei WordPress der Fall wäre. Zu einem sehr großen Teil ähnelt die Entwicklungsumgebung mit Local WP also Deiner richtigen WordPress Seite – und Du kannst diese auf Wunsch auch auf die richtige Website umziehen.

Clevere Plugins, die nützlich sein können

Es gibt eine Reihe an Plugins, die Dir in diesem Zusammenhang helfen können. Mit einem Plugin wie All-in-One Migration ist es zum Beispiel möglich, die Website von Local WP auf Deine richtige Website zu transferieren – oder auch umgekehrt. Auch das Plugin Duplicator bietet ähnliche Möglichkeiten.

Um die Links in der Entwicklungsversion anzupassen – diese sind noch identisch zur Live-Version – kommt ein Plugin wie Better Search & Replace in Frage. Damit kannst Du alle Links ganz einfach angleichen.

Fazit: WordPress testen und ausprobieren ist kein Problem!

Mit Tools wie Local WP, XAMPP und Co. kannst Du WordPress einfach als lokale Testumgebung nutzen und so die Auswirkungen von Updates, neuen Plugins und Co. vor der eigentlichen Anwendung ermitteln. Das hilft dabei, Fehler zu vermeiden und macht es möglich, eventuelle Probleme schon im Vorfeld zu vermeiden.

Die Einrichtung ist grundsätzlich relativ simpel und kann schnell erledigt werden. Somit ist es für Dich möglich, WordPress exakt abzubilden und auch neue Themes oder andere Erweiterungen vorab zu testen oder deren Funktionalität zu prüfen. Durch unterschiedliche Einstellungen bieten sich dabei vielerlei Möglichkeiten.

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