Häufige Fehlercodes bei Mailprogrammen und deren Lösung dazu

Nicht immer funktionieren Mailprogramme problemlos und geben dem Nutzer Fehlercodes aus. Dabei hat jeder Fehlercode eine Bedeutung und besteht häufig aus einer dreistelligen Zahl und Kurzbeschreibung. Nur selten ist eine reine und ausführliche Fehlerbeschreibung vorhanden. Doch was bedeuten die Fehlercodes eigentlich und was ist zu tun, wenn sie auftreten?

In diesem Beitrag sind alle häufig auftretenden Fehlercodes übersichtlich aufgeführt. Wir gehen auf jeden Fehlercode einzeln ein und erklären Dir, was es damit auf sich hat. Gleichzeitig erhältst Du einen passenden Lösungsansatz, mit dem Du das Problem und den Fehlercode langfristig behebst.

Warum entstehen Fehlercodes?

Treten bei einem Mailprogramm Fehlercodes auf, hat das unterschiedliche Ursachen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass ein Mail-Client keine Verbindung zum E-Mail-Server herstellen kann (fehlende Internetverbindung). Dementsprechend meldet er sich beim Nutzer und teilt ihm den entsprechenden Fehlercode mit.

Oder aber ein eingegebener Benutzername und/oder ein Passwort ist falsch. Auch dann meldet sich das Mailprogramm mit dem entsprechenden Code. Immer dann, wenn etwas nicht ordnungsgemäß läuft, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Für den Nutzer ist das wichtig, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und den Fehler zu beheben. Denn nur so ist ein reibungsloser und ordnungsgemäßer Betrieb sichergestellt.

Häufige Fehlercodes und die passenden Lösungen

Häufige Fehlercodes und die passenden Lösungen

Im Folgenden findest Du eine Übersicht mit häufigen Fehlercodes, die oft bei Mailprogrammen auftreten. Gleichzeitig erfährst Du was zu tun ist, um das Problem in nur wenigen Schritten zu lösen:

421 mx??.de: Too much load; please try again later

Hierbei handelt es sich um eine temporäre Fehlermeldung. Der Code kommt häufig vor, wenn das E-Mail-System von einem Anbieter zurzeit überlastet ist. Überprüfe, ob zusätzlich noch andere Fehlermeldungen auftreten. So beispielsweise, ob der Sendeversuch endgültig abgebrochen wurde.

Ist das nicht der Fall, wird die E-Mail auf dem Server in der Warteschleife eingereiht. Das System versucht anschließend zu einem späteren Zeitpunkt, die E-Mail zu versenden.

451 Cannot check at this time – please try later/Giving up

Ähnlich läuft es auch bei dieser Fehlermeldung, die ebenfalls temporär ist. Überprüfe auch hier, ob der E-Mail-Client zusätzliche Fehlermeldungen ausgibt. Ist das nicht der Fall, reicht der Mail-Server die Nachricht ein und versucht, sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versenden.

501 domain missing or malformed/Giving up

Bei diesem 501 hat Dein E-Mail-Server versucht, eine Nachricht mit einer syntaktisch falschen Absenderadresse zu versenden. Das Problem liegt also bei Deinem E-Mail-Anbieter bzw. Deinem eigenen Mail-Server.

Bitte wende Dich in diesem Falle an den Administrator/Support vom E-Mail-Anbieter. Ist es Dein eigener Mail-Server, überprüfe bitte die Einstellungen/Konfiguration.

550 Relay not permitted

Dieser Fehlercode bedeutet, dass sich Dein E-Mail-Programm nicht richtig beim Mail-Server anmelden konnte. Das kann zum einen daran liegen, dass Benutzername und/oder Passwort falsch sind. Überprüfe also bitte beides.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Du Dein Microsoft Outlook erst neu eingerichtet und Dein E-Mail-Konto hinterlegt hast. In diesem Falle meldet sich Outlook nämlich gar nicht erst beim Server an, sondern versucht sofort die Mail zu versenden.

So löst Du das Problem in Outlook (aktuelle Microsoft 365 Version):

  1. Klicke im oberen Menüband auf „Datei“ und danach auf „Kontoeinstellungen“. Anschließend klickst Du noch auf „Servereinstellungen“.
  2. Das Fenster mit den IMAP-Kontoeinstellungen öffnet sich. Hier klickst Du ganz unten auf die blau hinterlegte Option „Ausgehende E-Mail“.
  3. Aktiviere die Option „Mein Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung“, indem Du ein Häkchen setzt.
  4. Mit einem Klick auf „Weiter“ übernimmst Du die Änderungen.
  5. Ggf. musst Du Dich erneut einloggen, dann kannst Du normal Mails versenden.

51X

Hier besteht wahlweise die Möglichkeit, dass die Adresse des Empfängers oder Absenders nicht stimmt. Möglicherweise liegt hier also in der Mail-Konfiguration oder bei der Empfänger-Adresse ein Fehler vor.

Mögliche Lösungsansätze:

  • Erhältst Du die Fehlercodes 517 und 518, ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Empfänger-Adresse falsch. Achte hier auf einen möglichen Tippfehler.
  • Alternativ kannst Du die Absender-Adresse auf einen Tippfehler überprüfen.

552 Requested mail action aborted: exceeded storage allocation

Steht am Anfang des Fehlercodes 52, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Das Postfach der Empfänger-Adresse existiert nicht mehr
  • Das Postfach der Empfänger-Adresse ist voll und es können keine weiteren Nachrichten gespeichert werden

In beiden Fällen ist es sinnvoll, dass Du Dich direkt mit dem Empfänger persönlich in Verbindung setzt, um den Sachverhalt zu klären.

534

Bei einem 534 Fehlercode ist die Nachricht, die zu versenden möchtest zu groß und überschreitet die zulässige Größe.

  • Versuche die Mail bei viel Textinhalt zu splitten und teile den Inhalt auf
  • Meistens ist aber der Anhang zu groß. Möchtest Du zum Beispiel mehrere Bilder versenden, teile sie auf mehrere Mails auf. Alternativ kannst Du sie auch mit einem Komprimierungs-Tool wie WinRar komprimieren.

550 Requested action not taken: mailbox unavailable [E.g., mailbox not found, invalid domain, no access]

Ein Blick auf die Beschreibung macht schnell klar, dass das Empfänger-Mail-Konto nicht mehr verfügbar ist, bzw. nicht mehr existiert.

Wurde die E-Mail-Adresse möglicherweise gelöscht? Oder existiert der Mail-Anbieter nicht mehr? Möglicherweise liegt aber auch ein temporärer Fehler auf dem Ziel-Server vor, sodass es später funktioniert. Falls es später immer noch nicht läuft, setze sich mit dem Empfänger persönlich in Verbindung.

550 rejected

Hier liegt eine fehlerhafte Konfiguration auf Deinem E-Mail-Server vor, sodass der Empfang von Nachrichten abgelehnt wird.

Benachrichtige bitte den Administrator/Support von Deinem E-Mail-Anbieter. Bei Deinem eigenen Mail-Server überprüfst Du die Konfiguration.

550 Benutzer hat das Speichervolumen ueberschritten/User has exhausted allowed storage space

Ähnlich wie bei einem 552 verhält es sich auch bei diesem 500-Fehlercode. Denn er besagt, dass der Speicherplatz Deines Empfängers voll ist und keine weiteren Nachrichten empfangen/abgespeichert werden können.

Kontaktiere Deinen Empfänger persönlich, um ihn auf das Problem hinzuweisen.

550 Benutzer nicht bekannt/User unknown

Auch das kann durchaus vorkommen, wenn sich Dein Empfänger über einen langen Zeitraum nicht mehr eingeloggt hat. Denn die E-Mail konnte nicht zugestellt werden, da das Empfänger-Konto wegen langer Inaktivität deaktiviert wurde.

550 Unknown local part <localpart> in <E-Mail-Adresse>/Giving up

Möchtest Du eine Nachricht an eine bestimmte E-Mail-Adresse senden und dieser Fehlercode kommt? In diesem Falle meldet Dir das System, dass die Ziel-Adresse nicht existiert.

Vergewissere Dich, ob Du möglicherweise einen Tippfehler gemacht hast, und korrigiere ihn ggf.

550 Benutzer hat zuviele Mails auf dem Server/User has too many messages on the server

Auch diese Art Fehlermeldung hatten wir bereits, nur mit einer anderen Code-Beschreibung. Hierbei kann Deine Nachricht beim Empfänger nicht zugestellt werden, da beim Ziel-Postfach nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist.

550 Access denied for

Aus irgendeinem Grund ist es aus administrativen Gründen nicht möglich, dass die Nachricht mit Deiner Absender-Adresse zugestellt wird. In diesem Fall wendest Du Dich bitte an den Administrator, um die Angelegenheit zu überprüfen und ggf. beheben zu lassen.

554 Transaction failed

Kannst Du eine E-Mail nicht versenden, da dieser Fehlercode ausgegeben wird, wurde Deine Adresse vom RBL gesperrt. Das System RBL (Realtime Blackhole List) kommt zum Einsatz, um den Versand von Spam-Nachrichten weitreichend zu verhindern/reduzieren.

Möglicherweise taucht Deine IP-Adresse in einem IP-Bereich auf, von dem aus verdächtige Spam-Nachrichten versendet wurden. In diesem Falle kontaktierst Du den Administrator oder E-Mail-Anbieter und weist ihn auf das Problem hin. Hier wird ggf. ein Blick in die Liste geworfen und Deine E-Mail-Adresse freigeschalten.

554 Rejected XXXXX found in YYYYYY (in reply to RCPT TO command) oder No SMTP service – IP address is black listed

Beim E-Mail-Anbieter oder allgemein Server Deines Empfängers ist eine Blacklist aktiv. Das bedeutet zwangsläufig nicht, dass Deine E-Mail-Adresse direkt blacklisted ist. Vielmehr kann es sich dabei auch um den IP-Bereich handeln, in dem sich Deine Mail-Adresse befindet.

Kontaktiere in diesem Falle Deinen Empfänger oder dessen E-Mail-Provider (Betreiber), um eine Lösung zu finden.

Host or domain name not found. Name service error for name=XXXX type=A: Host found but no data record of requested type oder unrouteable address

Zeigt Dein Mailprogramm diesen Fehler an, liegt ein Problem mit der enthaltenen Domain vor. Damit ist der Teil gemeint, der sich hinter dem „@“ befindet.

Überprüfe zunächst, ob es bei der eingegebenen E-Mail-Adresse möglicherweise einen Tippfehler gibt. Es kann aber auch sein, dass beim Empfänger-Server die Domain nicht mehr existiert, oder hier eine falsche Domain-Konfiguration (z.B. DNS-Eintrag) vorliegt.

554 5.7.1 Relay access denied

Einige E-Mail-Anbieter möchten Spammern dauerhaft den Kampf ansagen. Um externe Spammer auszuschließen, haben sie die Authentifizierung aktiviert. In diesem Falle wirst Du dazu aufgefordert, das Passwort Deiner E-Mail-Adresse im Mail-Client zu hinterlegen. Du musst also in Deinem Mail Programm die SMTP-Authentifizierung aktivieren.

Im Folgenden Beispiel aktivieren wir die SMTP-Authentifizierung in Outlook (aktuelle Microsoft 365 Version):

  1. Klicke in der oberen Menüleiste auf „Datei“. Danach wählst Du die Option „Kontoeinstellungen“ aus und klickst direkt im Anschluss auf „Servereinstellungen“.
  2. Jetzt wählst Du die unterste Option „Ausgehende E-Mail“ aus und setzt zu guter Letzt ein Häkchen vor „Mein Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung“.
  3. Mit einem Klick auf „Weiter“ übernimmst Du die Änderungen und musst ggf. Deine Login-Daten erneut eingeben.

Das war eine grobe Übersicht zu den Fehlermeldungen die in der Regel auftreten, demnächst gehen wir noch speziell auf die einzelnen Mailclients ein. Bis dahin schau doch mal bei do.de vorbei und richte einen Mailaccount ein.

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