Warum gibt es IPv4 und IPv6?

Die globale Vernetzung zwischen Unternehmen und Privatpersonen verlangt eine innovative Technik und dazu passende Software-Lösungen. Hersteller smarter Geräte entwickeln internetfähige intelligente Technik. So erleichtern Dir intelligente Küchen- und Haushaltsgeräte Deinen Alltag merklich. Die Möglichkeit der Internetnutzung hängt jedoch nicht nur von der technischen Anpassung ab. Geräte benötigen eine IPv4- oder IPv6-Adresse.

Diese Adresse ist notwendig, um Sender und Empfänger im Internet eindeutig zuordnen zu können. Dank der Adresse erreichen Anfragen, wie etwa Bestellungen über digitale Formulare, den Shop Deiner Wahl. Umgekehrt stellen die Systeme sicher, dass Du der Empfänger von Informationen und Waren bist.

Die IP-Adresse ist demzufolge essentiell, wenn Du Dich ins Internet einwählen und darin agieren willst. Ohne IP-Adresse ist Dein Endgerät nicht internetfähig. Bei der IP-Adresse gilt es zwischen IPv4 und IPv6 zu unterscheiden. Beide haben weiterhin Gültigkeit, doch es Unterschiede.

Der Aufbau von IPv4- und IPv6-Adressen

IPv4 entstand im Jahre 1978. Es hatte die Aufgabe die Kommunikation zwischen verschiedenen internetfähigen Geräten zu standardisieren. Die Protokoll Version 4 weist eine Gesamtlänge von 32 Bit auf. Sie ist aus vier unterschiedlichen Blöcken aufgebaut, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Die Anzahl potenzieller Adressen beläuft sich bei IPv4 auf mehr als 4 Milliarden. Bei der stetigen Erweiterung von Geräten um WLAN und andere Optionen zur Internetnutzung stößt IPv4 an seine Grenzen.

Aufgrund dieser Tatsache entstand mit IPv6 eine Erweiterung und Veränderung des bisherigen Protokolls. IPv6 weist ein 128-Bit-System auf und besteht aus einer so genannten alphanumerischen Zeichenfolge. Zwischen den einzelnen Komponenten befinden sich Doppelpunkte. Diese dienen der Übersichtlichkeit und sind für die fehlerfreie Zuordnung verantwortlich. Dank des 128-Bit-Systems ist die Vergabe von deutlich mehr Adressen möglich. Das Internet Protocol Version 6 ist noch lange nicht ausgeschöpft. So steht der Weiterentwicklung neuer Geräte mit Internetzugang nichts im Weg.

Vorteile von IPv6

Der größte Vorteil von IPv6 ist die unglaubliche Anzahl von 340 Sextillionen Adressen, die einzigartig sind und an ebenso viele Geräte vergeben werden können. Während IPv4 nicht einmal ein Gerät pro Mensch auf der Erde mit einer IP-Adresse versorgen konnte, gibt es bei IPv6 noch lange keine Begrenzung. Doppelungen und sich daraus ergebende Fehlerquellen lassen sich eliminieren. Das kommt Deiner Sicherheit im Netz entgegen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die durch IPv6 entstehende Zunahme der Geschwindigkeit im Bereich der Datenübertragung. Wann immer Du etwas über das Internet abwickelst, erwartest Du eine schnelle Verbindung für einen unkomplizierten Datentransfer. Dieser ist deshalb verblüffend, weil bei der Übertragung innerhalb von mit IPv6-Adressen ausgestatteten Geräten mehr Daten vermittelt werden als bei IPv4. Ursächlich dafür ist der präzisierte Informationsfluss: Daten werden unmittelbar zwischen den beteiligten Geräten ausgetauscht und durchwandern keine zusätzlichen Bereiche.

Weitere Pluspunkte von IPv6:

  1. NAT (=Network Address Translation ist nicht mehr erforderlich)
  2. VoIP ist schnell einsetzbar
  3. Integrierte Sicherheitsmechanismen
  4. Kommunikationspartner lassen sich eindeutig identifizieren 

Gibt es auch Nachteile von IPv6?

Ein Nachteil von IPv6-Adressen ist ihre Länge. Willst Du Dir die Adresse einprägen, kann das mühselig sein und zu Fehlern führen. Bei IPv4-Adressen gestaltete sich das aufgrund der Form von vier nahezu konformen Blöcken mit unterschiedlichen Ziffern weitaus leichter. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass IPv4 noch immer stark verbreitet ist und sich IPv6 derzeit langsam verbreitet. Die Kommunikation zwischen Endgeräten mit verschiedenen Protokollen ist nicht ohne Erweiterung möglich.

Sicherheit des neuen Netzwerkprotokolls

Neue Systeme werden erst mit der Zeit und dem Erkennen möglicher Schwierigkeiten und Stolperfallen optimiert. Das gilt auch für IPv6. Bewegst Du Dich mit IPv6 durch das Internet, bist Du nicht automatisch vor äußeren Angriffen durch Hacker geschützt. Nutze weiterhin eine Firewall, um Deine Daten vor Diebstahl zu schützen.

Eine aktuelle Firewall wird Hackerangriffe nicht komplett verhindern. Bei privaten Rechnern sind diese bei Anwendung einer Firewall und der Beachtung sämtlicher Sicherheitsfaktoren unwahrscheinlich.

IPv4 oder IPv6? So findest Du Deine Adresse!

Möchtest Du Deine IP-Adresse herausfinden, kannst Du dies direkt über Deinen PC tun. Die Vorgehensweise hängt von Deinem installierten Betriebssystem ab, gestaltet sich jedoch einfach. Bei Nutzung von Windows gehst Du wie folgt vor:

  1. Betätigen der Tasten ‚Windows‘ und ‚R‘
  2. Eingabe von ‚cmd‘ in das sich öffnende Feld und mit Enter ausführen
  3. Eintragen von ‚ipconfig‘ und erneut bestätigen, die IP-Adresse wird angezeigt

Innerhalb von Deinem Smartphone findest Du Informationen zu Deiner IP-Adresse über die Einstellungen, Verbindungen. Jetzt wählst Du die aktuelle Verbindung aus und siehst die IP-Adresse. Der Vorgang kann von jenem bei einem iPhone abweichen.

Die Alternative zu der Suche der IP-Adresse via PC ergibt sich aus der Nutzung von Tools. Hierbei ermittelt Dein Rechner die IP-Adresse automatisch. Du musst nichts eingeben. Auch eine Registrierung ist für die Herausgabe Deiner IP-Adresse nicht erforderlich.

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