Google Analytics: Vorteile, Auswertung und Einbindung

Publiziert am 20. Oktober 2017 von

Jeder Webseiten-Betreiber wünscht sich eine erfolgreiche Internetpräsenz. Über den Erfolg entscheidet, ob die gesteckten Ziele erreicht werden. Daher sollte jeder Website-Besitzer ermitteln, was er mit seiner Homepage erreichen will. Hohe Besucherzahlen? Viele Bestellungen? Sind die Ziele klar definiert, braucht man ein Instrument, das den Erfolg messen kann. Hier hilft Google Analytics.

Vorteile von Google Analytics

Google Analytics ist ein kostenloser Analysedienst, der statistische Daten bezüglich einer Internetpräsenz sammelt und eine Auswertung ermöglicht. Der Dienst misst solche Informationen wie Besuchszahlen, einzigartige Besucher, wiederkehrende Besucher, Seitenaufrufe oder Conversionsraten.

Welche der verfügbaren Indikatoren für Sie interessant sind, hängt von Ihren Zielen ab. Wenn Ihr Ziel eine Umsatzsteigerung um 10% ist, achten Sie auf die Anzahl der Bestellungen (Transaktionen), den durchschnittlichen Bestellwert und die Conversionsrate. Falls Ihr Ziel die Steigerung der Besucherzahlen um 30% ist, sehen Sie sich vor allem die Anzahl der Sitzungen nach Besucherquellen, Absprungraten und die Anzahl neuer und wiederkehrender Nutzer an. Die Auswahl der Indikatoren kann je nach dem variieren, welche Instrumente Sie verwenden, um das Ziel zu erreichen.

Nutzen Sie für eine Steigerung der Besucherzahlen verschiedene Arten von Kampagnen, sind die jeweiligen Daten wie Klickraten oder Absprungraten für jede dieser Kampagnen auszuwerten. Möchten Sie die Effektivität ihrer Suchmaschinenoptimierung messen, sehen Sie sich organische Klicks an. Bei Suchmaschinenwerbung sind Klicks auf Anzeigen zu analysieren. Durch die Verknüpfung von Google Analytics mit Google AdWords, einem Dienst für die Erstellung von Suchmaschinenwerbung, erhalten Sie detaillierte Ergebnisse.

Wichtige Indikatoren

Zu den wichtigsten Indikatoren, mit denen sich der Erfolg bestimmen lässt, gehört die Anzahl der Besuche (Sessions). Je mehr Besuche und einzigartige Besucher, desto höher die Chance, dass jemand bei Ihnen bestellt. Doch erst das, was der Besucher antrifft, entscheidet darüber, ob der Kauf stattfindet. Wenn nur ein Bruchteil der Besuche eine Transaktion verursacht, stimmt etwas mit Ihrem Inhalt nicht.

Besuchszahlen können durch aktives Marketing, Benutzerfreundlichkeit und gute Inhalte gesteigert werden. Ein weiterer Indikator sind einzigartige Besucher (Unique Visitors). Öffnet ein Besucher Ihre Website, legt Google Analytics einen Cookie auf dessen Computer ab. Dieser Cookie enthält eine anonyme Identifikationsnummer, sodass der User bei allen Folgeaufrufen als wiederkehrender Gast erkannt wird.

Ein wichtiger Indikator ist ebenso die Anzahl der wiederkehrenden Besucher. Durch diesen Indikator lässt sich erkennen, ob Ihr Angebot Interesse erweckt und zur Rückkehr animiert. Jeder Websitebetreiber wünscht sich Wachstum. Daher sollte die Zahl der neuen und der wiederkehrenden Besucher stets um den besten Platz ringen. Falls eine der Zahlen immer gleich bleibt, besteht Verbesserungsbedarf.

Noch ein grundlegender Indikator sind Seitenaufrufe (Page Impressions oder Page Views). Im Gegensatz zu Besuchen, die für einen bestimmten Zeitrahmen gelten und für die Website samt Unterseiten als Ganzes gelten, wird bei Seitenaufrufen jede einzelne geladene Seite gezählt. Landet der Besucher auf der Startseite und öffnet über die Navigation eine Unterseite, sind schon 2 Seitenaufrufe erfasst.

Einbindung von Google Analytics

Damit Sie die Vorteile von Google Analytics für Ihre Website nutzen können, brauchen Sie einen kostenlosen Account, den Sie auf http://google.com/analytics anlegen. Nach der Anmeldung, klicken Sie auf „Verwaltung“ und erstellen eine neue „Property“.

Eine Property kann mehrere Websites oder Apps enthalten. Nach der Property-Erstellung wählen Sie „Website“ aus und geben die benötigten Daten ein. Zum Schluss werden Ihren eine Tracking-ID und ein Code angezeigt. Diesen Code müssen Sie vor dem schließenden [/head]-Tag jeder Seite einfügen. Falls Sie ein CMS wie WordPress nutzen, können Sie auf ein Plugin (z.B. GA Google Analytics) zurückgreifen. In den meisten Fällen brauchen Sie dort nur die Tracking-ID anzugeben.

Google Analytics ist eine sinnvolle Ergänzung, die hilft, die Effektivität Ihrer Maßnahmen zu bewerten und Ziele schneller zu erreichen.

 

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