Drupal

Drupal vorgestellt – was ist das, was kann es?

Bei Drupal handelt es sich um ein CMS – ein Content Management System. Damit können Inhalte einfach auf einer Homepage erstellt, veröffentlicht und organisiert werden. Dabei erfreut sich das CMS großer Beliebtheit und bietet für Dich die Gelegenheit, eine eigene Webseite ganz einfach zu gestalten.

Hinter Drupal steht heute eine große Gemeinschaft an Nutzern und kommt vor allem im Bereich von Community Webseiten zum Einsatz. Hierbei besteht dann die Möglichkeit, dass mehrere Nutzer zusammen an den Inhalten der Webseite arbeiten können.

Von Grund auf enthält das System nur allgemeine Funktionen, die für das Erstellen einer Webseite benötigt werden. Es ist jedoch möglich, das System zu erweitern und an die eigenen Anforderungen anzugleichen.

Was ist Drupal im Detail?

Q & A

Du hast mit ihm eine einfache Möglichkeit, eine Webseite zu erstellen und diese im weltweiten Netz zu präsentieren. Dafür brauchst Du keinerlei Programmierkenntnisse.

Das Content Management System bietet dabei zunächst nur grundlegende Funktionen, kann aber jederzeit angepasst und erweitert werden.

Ganz allgemein kannst Du mit Drupal einen einfachen Blog aufziehen, aber auch große Community-Seiten gestalten. Es gibt für das System eine Vielzahl an Designmöglichkeiten. Die als Themes bezeichneten Vorlagen kannst Du einfach installieren oder sie auch an Deine Bedürfnisse angleichen.

Hinzu kommen eine Vielzahl an Modulen, durch die Du zusätzliche Funktionen auf Deine Webseite bringen kannst. So lassen sich unter anderem

Zu Beginn: ein kleiner Kern als Grundlage

Nach der Installation wird Dir vielleicht auffallen, dass das System eher spärlich ausgestattet ist und nur wenige Funktionen mitbringt. Das ist gewollt. So können auch Einsteiger direkt mit dem Content Management System arbeiten und haben die Chance, sich Stück für Stück mit dem System zu befassen.

Drupal basiert auf Modulen und diese lassen sich nach und nach entsprechend der eigenen Ansprüche und Wünsche ergänzen und nachträglich installieren. Somit bietet Dir das System die Gelegenheit, es individuell anzupassen. Auf diese Weise ist das CMS für zahlreiche Projekte und Webseiten geeignet und kann immer wieder anders eingesetzt werden.

Vorteile und Nachteile

Die Verwendung von Drupal als Content Management System bietet Dir einige Optionen. Damit verbunden sind – wie so oft – auch Vorteile. Aber auch die Nachteile sollen natürlich nicht unter Verschluss bleiben.

Im Folgenden findest Du die gängigsten Vorteile und auch Nachteile, die das System mit sich bringt.

Diese Vorteile bietet Dir Drupal

  • Nutzerfreundlich: Bei Drupal ist es simpel, neue Module hinzuzufügen und diese zu verwenden. Auch ohne Programmierkenntnisse kannst Du somit relativ einfach alles an Deine Bedürfnisse anpassen.
  • Das System bietet zahllose Möglichkeiten: Drupal arbeitet wie eine Art Baukasten. Du hast so die Gelegenheit, einfach jegliche Bestandteile zu ergänzen und den Umfang an Funktionen zu erweitern.
  • Sicherheit: Auch die Sicherheit spielt bei Drupal eine elementare Rolle. Immerhin handelt es sich um eine Open-Source Software. Dennoch ist das Sicherheitslevel sehr hoch und alle neuen Erweiterungen und Updates werden jeweils umfassend auf mögliche Risiken geprüft.
  • Kostenlos: Grundsätzlich kannst Du das CMS kostenlos verwenden und brauchst keinerlei Gebühren für eine Lizenz zahlen. Auch die Module sind in den allermeisten Fällen kostenfrei erhältlich und nutzbar.
  • Social Media kann integriert werden: Du kannst Drupal mit Facebook, Instagram und Co. verknüpfen. Es gibt dafür entsprechende Module, die du simpel installieren kannst. Auch andere Blogs oder Foren kannst Du komfortabel integrieren.

Diese Nachteile musst Du in Kauf nehmen

  • Die Updates müssen manuell installiert werden: Nachteilig ist mitunter, dass Du die Updates manuell installieren musst. Neue Updates an sich sind kein Nachteil, allerdings sind diese oftmals sehr groß und Du solltest etwas Zeit für das Update einkalkulieren.
  • Neulinge müssen sich einarbeiten: Ehe Du mit Drupal professionell ein einfach arbeiten kannst, ist es sicherlich notwendig, dass Du dich ein wenig einarbeitest. Du musst die Funktionen und Module kennenlernen und solltest daher vor allem am Anfang ein wenig Zeit mitbringen, damit Du alle Features kennenlernen kannst.
  • Open-Source ist nicht immer positiv: Manchmal wird bemängelt, dass Drupal als Open-Source Lösung bereitsteht. Die große Community statt einer Firma kann auch als nachteilig betrachtet werden.

Diese Besonderheiten zeichnen sich aus

Aus den Vorteilen und auch Nachteilen von Drupal ergeben sich grundsätzlich auch schon zahlreiche der Besonderheiten. So ist das CMS als Open-Source Software frei zugänglich und jeder kann theoretisch neue Module erstellen und diese für die Gemeinschaft zur Verfügung stellen.

Zudem ist das System kostenfrei nutzbar und Du kannst es individuell an Deine Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Somit wird Dir mit Drupal ein hohes Maß an Flexibilität geboten und Du kannst vielseitig damit agieren.

Features und mehr

Drupal Features

Insgesamt stehen für Dich eine Vielzahl an Features zur Verfügung und Du hast die Chance, auf eine große Auswahl an Funktionen zurückgreifen zu können.

So lassen sich unter anderem

  • Tabellen erstellen,
  • Inhalte per WYSIWYG Editor einbinden,
  • Fotos und Grafiken simpel hinzufügen oder
  • interne und externe Links integrieren.

Zusätzlich kannst Du mit Drupal aber auch mathematische Formeln darstellen, hast die Gelegenheit, Dateien anzuhängen und auch Kategorien und Schlagworte – sogenannte Tags – zu verwenden.

Bei der Gestaltung kannst Du flexibel per Drag & Drop arbeiten und Inhalte somit komfortabel auf der Seite hin- und herschieben. Zudem kannst Du eigene Seiten für Portale oder gesonderte Themen einrichten sowie auch verschiedene Suchfunktionen in Anspruch nehmen.

Für Dich als Webmaster bietet es somit eine bunte Auswahl an Features und kann vielseitig und flexibel eingesetzt werden. Durch den Community-Gedanken lassen sich weiterhin auch individuelle Profilseiten einrichten und Du kannst Kommentare und Bewertungen verwenden.

Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten, die Dir Drupal bietet, handelt es sich bei den vorgestellten Features lediglich um eine unvollständige Auswahl.

Hier sind ein paar Beispiele für Webseiten die Drupal nutzen:

ZEIT ONLINE
Screenshot: zeit.de
KFC
Screenshot: kfc.de
MEISSEN
Screenshot: meissen.com

Drupal installieren – so geht es

Möchtest Du Drupal nutzen, musst Du das Content Management System zunächst einmal installieren. Das ist allerdings nicht sonderlich schwierig und Du erfährst im folgenden Abschnitt Schritt für Schritt, was Du dafür tun musst:

1. Drupal Software herunterladen

Im ersten Schritt steht der Download von Drupal an. Unter drupal.org findest Du jederzeit die aktuellste Version.

2. Domain mit dem Webspace verbinden

Im zweiten Schritt musst Du Deine Domain auf das Webspace zeigen lassen und auf den Ordner in der die Dateien sollen, wie das funktioniert erfährst Du im Wiki.

3. Die ZIP Datei enzippen

Drupal-Dateien
Dateien von Drupal

Nach dem Download entpackst Du die ZIP Datei, damit sie bereit ist zum Upload.

4. Daten auf den Server laden

Drupal hochladen
Dateien hochladen über WinSCP

Anschließend lädst Du die entpackten Daten auf Deinen Server oder Webspace hoch. Dafür loggst Du Dich mit auf Deinem FTP-Client ein mit Deinen Zugangsdaten ein und kannst danach die Dateien hochladen.

Du musst hier darauf achten, dass Du tatsächlich alle Dateien auswählst.

5. Die Datenbank verbinden

Du musst nun eine Datenbank auf Deinem Webspace anlegen und bekommst dafür entsprechende Zugangsdaten. Diese werden dann bei Drupal eingetragen und Du kannst die erforderlichen Daten einfach per Copy & Paste übertragen.

6. Die Einrichtung vornehmen

Drupal Sprache auswählen

Rufe nun Deine Domain auf. Es erscheint das Einrichtungsfenster von Drupal. Wähle nun Deine Sprache aus.

Drupal Profil

Für die Einrichtung kannst Du dann auswählen, ob Du eine blanke Seite oder eine Demoseite verwenden möchtest.

Drupal Datenbank

Gebe nun die Daten für die Datenbank ein und wähle dort den obersten Punkt aus.

7. Installation abschließen

In den letzten Schritten startest Du die eigentliche Installation. Anschließend kannst Du Deine Login Daten festlegen und die Installation am Ende auch direkt abschließen.

Anschließend steht Drupal zur Nutzung bereit und Du kannst deine ersten Seiten erstellen und Inhalte hinzufügen – ganz so, wie Du es Dir vorstellst.

Fazit: Vielseitig, kostenlos und flexibel

Im Großen und Ganzen ist Drupal eine CMS Lösung, die für Dich viele Möglichkeiten bereithält und mit der Du flexibel und abwechslungsreich arbeiten kannst. Das System ist kostenlos nutzbar und nach einer ersten Einarbeitung gut zu verstehen.

Dazu kann Drupal mit nur wenigen Klicks installiert werden und kann im Anschluss durch die vielen Module flexibel und individuell verwendet und angepasst werden.

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