Webdesign-Prinzipien für Deine Website

Die wichtigsten Webdesign-Prinzipien für eine ansprechende Website

Perfekt eingerichtete Schaufenster, ein sauberes Ladenlokal und ansprechende Dekoration – so sieht das optimale Geschäft in der Einkaufsmeile jeder beliebigen Innenstadt aus. Doch unser Konsum verlagert sich immer mehr in die digitale Welt. Online-Shops wetteifern um die Gunst der Kunden. Dabei spielt auch im eCommerce das Design eine wichtige Rolle. Chaotische Blickführung, lästige Werbebanner und eine fehlende Struktur gehören zu den No-Go´s und schaden eher der Kundenzufriedenheit. Wir verraten Dir, auf welche Webdesign-Prinzipien es wirklich ankommt.

Benutzerfreundlichkeit – So bleiben Deine Besucher länger

Es gibt eine ganz einfache Regel für die Gestaltung Deiner Website: Fühlen sich Deine Besucher wohl, verweilen sie länger. Du selbst kannst maßgeblich dazu beitragen. Hier findest Du einen Leitfaden zur Gestaltung deiner Website mit den wichtigsten Punkten, die bei der Designgestaltung eine entscheidende Rolle spielen:

  • klare Navigation: Besucher kommen mit einem konkreten Anliegen auf Deine Website. Daher ist es wichtig, mögliche W-Fragen direkt zu beantworten. Wie navigiert der Benutzer an sein Ziel? Nutzt Du einfache Strukturen für eine benutzerfreundliche Navigation? Wo finden sie Antwort auf ihre Fragen. Erscheint Deine Homepage auf den ersten Blick unstrukturiert, wechseln Besucher möglicherweise gleich zur Konkurrenz. Es lohnt sich daher, den  Internetauftritt Deiner Mitbewerber aus Besuchersicht zu prüfen und mit Deiner Online-Präsenz zu vergleichen.
  • Verwendung von klaren Schriften: Es gibt wunderschöne verschnörkelte digitale Schriftarten. Für eine professionelle Website sind diese jedoch ungeeignet. Hier kommt es bei der Wahl der Schrifttypologie vor allem auf die Lesbarkeit an. Kontraste spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Schriftgröße. Ist diese zu klein, schließt du Personen mit Sehschwäche von vorneherein aus.
  • roter Faden durch die Website: Der sprichwörtliche rote Faden führt Deine Besucher anhand logischer Algorithmen durch deinen Internetauftritt. Dabei ist es wichtig, dass eine gewisse visuelle Struktur vorliegt, Inhalte aufeinander aufbauen und eine Hierarchie unter den verschiedenen Abschnitten erkennbar ist.
  • Minimierung von Pop-Ups & anderen Störfaktoren: Ein Pop-Up ist elementarer Störfaktor auf jeder Website. Setze diese nur dann ein, wenn Du wirklich nicht darauf verzichten kannst. Fühlen sich potenzielle Kunden auf ihrer Erkundungstour durch ablenkende Bilder oder blinkende Textelemente gestört, treten sie schnell den Rückzug an.
  • Verwendung eines Call-to-Action: Mit einem sogenannten CTA animierst du deine Besucher dazu, bestimmte Handlungen auszuführen. Call-to-Actions müssen dabei gut sichtbar, aber nicht störend eingepflegt werden. Newsletter-Abos, Kontaktaufnahme oder Erwerb eines Produkts – die Kunst besteht darin, Angebote ohne Bedrängnis zu unterbreiten.

Ästhetisches Gesamtbild – damit überzeugst du Besucher

Warst du jemals auf einer Website, deren Farbgestaltung Dich buchstäblich überrollt hat? So schön einzelne Farben sein können, passen Sie nicht zusammen, geht die Ästhetik der Website verloren. Folgtst Du unseren Webdesign-Prinzipien, passiert Dir das nicht! Nutze als primäre Basis für ein ansprechendes, professionelles Design Komplementärfarben. Du kannst sie miteinander vermischen, ohne dass Betrachter dadurch überfordert werden. Es gibt einige simple und hocheffektive Kniffe, mit denen du die Ästhetik deiner Website in kürzester Zeit optimieren kannst:

  • Farben & Kontraste: Die Grundfarben sind elementar entscheidend dafür, welches Erlebnis deine Besucher erwartet. Nicht selten wird von Begriffen wie „Augenkrebs“ gesprochen, wenn ungünstige Farbtöne die Homepage dominieren. Auch das Thema Kontrast spielt eine Rolle. Helle Schriften auf einem hellen Untergrund sind schlichtweg unlesbar. Kommen jetzt noch schlechte Lichtverhältnisse oder eine Spiegelung auf dem Display dazu, wird der Website-Besuch für deine Interessenten zu einem unangenehmen Erlebnis. Mehr zum Thema Farbschemata hier.
  • Hochwertige Bilder mit Mehrwert: Hoch auflösende Bilder sind nicht nur zur Verschönerung deiner Website gedacht. Sie spielen auch für Suchmaschinen eine Rolle. Orientiere Dich daher an der Frage, welchen Mehrwert die ausgewählten Bilder für Deine Besucher bieten. Strategisch platzierte visuelle Elemente steigern Deine Klickrate, sofern der Bildinhalt zum Text-Content passt. Denke immer auch an den passenden ALT-Text für alle Bildelemente, denn auch dieser ist aus SEO-Sicht wichtig.
  • Ein konsistentes Design: Ein als angenehm empfundenes Design basiert auf Konsistenz. Dabei spielt Weißraum eine ebenso wichtige Rolle wie der Inhalt selbst. Faktoren wie Proportionen und optimale Größenverhältnisse sind entscheidend für das Gesamtbild. Unsichtbare Rastersysteme können dich dabei unterstützen, ein konsistentes Gesamtbild zu erstellen.

Funktionalität nicht unterschätzen – Performance beeinflusst Qualität

Der erste Eindruck spielt eine unvergleichbare Rolle, doch ebenso wichtig ist die Funktionalität einer Website. Ein ansprechendes, modernes Webdesign allein reicht nicht, um zufriedene Websitebesucher zu generieren. Erst in Synergie mit bestmöglicher Funktionalität entsteht ein wirklich rundum Erlebnis.

Performance und Geschwindigkeit sind wichtige Elemente, um den organischen Traffic Deiner Website positiv zu beeinflussen. Wusstest Du, dass mehr als 50 % aller Onlinenutzer eine Website wieder verlassen, wenn die Ladezeit länger als drei Sekunden beträgt? Optimiere daher Deine Ladezeiten.

Ebenso viel Wert legen Konsumenten auf ein mobilfreundliches Design. Mehr als die Hälfte aller Websitebesucher surfen mit dem Smartphone. Jedoch kommen diese mobilen Geräte inzwischen in unterschiedlichster Größe daher. Eine verzerrte Darstellung auf verschiedenen Geräten ist ein weiterer häufiger Grund, warum Nutzer eine Seite verlassen. Mit der Mobiloptimierung und einem Responsive Webdesign erleichterst Du der Zielgruppe den Zugriff auf deine Inhalte.

Während Pop-Ups eher ein Störfaktor sind, wird der Einsatz von interaktiven Elementen begrüßt. Denn diese tragen maßgeblich dazu bei, die Nutzererfahrung zu verbessern. Entscheidend ist, dass Du Videos, Slider oder Animationen nicht ungefragt einblendest. Das plötzlich aufploppende Video in großer Lautstärke wird unangenehm wahrgenommen. Ein gut sichtbar platzierter Clip hingegen trägt zum seriösen Gesamtbild bei.

Fazit: Gelungenes Webdesign & Usability gehören zusammen

Eine funktionelle Website ohne ästhetische grafische Gestaltung ist ebenso deplatziert wie ein grafisches Meisterwerk mit technischen Mängeln. Die Zufriedenheit der Websitenutzer hängt entscheidend vom perfekten Zusammenspiel ab. Eine konsistente, ästhetische und funktionelle Website ist heute die Basis für Reichweite, Traffic und Erfolg.

Extra Tipp: Stelle sicher, dass sich Dein gewähltes Website-Design auch weitgehend in Deinen sozialen Netzwerken widerspiegelt. Konsistenz ist hier Key.

Hast Du Kommentare oder Ergänzungen zu den oben erwähnten Webdesign-Prinzipien? Dann freuen wir uns, von Dir zu hören.

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