Displaymarketing

Grundlegendes zu Display Marketing

Jeder Internetnutzer wird mit Display-Werbung konfrontiert. Aus diesem Grund ist diese Art der Online-Werbung ein wichtiger Faktor für erfolgreiches Digitalmarketing.

Welches Potenzial dahinter steckt, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist Display-Werbung?

Die Display-Werbung ist ein Sammelbegriff für alle Arten von grafischen Online-Werbemitteln. Dazu zählt sowohl der klassische Banner als auch Animationen und Videos. Wie du siehst, gehören die Textanzeigen von Google Ads nicht dazu nur die Bildanzeigen. Display-Werbung basiert auf grafischen Elementen.

Advertiser und Publisher

Advertiser und Puplisher

In der Display-Werbung sind zwei Akteure zu unterscheiden: die Advertiser und die Publisher.

Advertiser sind jene, die Werbung für ihr Unternehmen oder Produkt erzeugen. Das Werbemittel wird auf einer Fläche angezeigt, die der Publisher bereitstellt. Mit Publisher ist meist der Webseiten-Betreiber gemeint, auf dessen Webseite die Anzeige des Advertisers geschaltet wird. Neben einer direkten Advertiser-Publisher-Beziehung kommen oft Display-Netzwerke zur Geltung.

In dem Fall kommen Publisher und Advertiser auf einer Drittwebsite zusammen. Advertiser stellen dort Werbemittel zur Verfügung. Publisher können diese via Code in die eigenen Websites einbinden.

Was sind die Ziele von Display-Werbung?

Das Ziel von Display-Werbung ist eine bestimmte Reaktion vonseiten des Betrachters. In der Regel soll das Werbemittel angeklickt werden. Der Nutzer wird auf eine Angebotsseite weitergeleitet, wo eine Transaktion zustande kommen kann.

Statt eine Transaktion zu erzeugen, können grafische Werbemittel auch zur Steigerung der Wahrnehmung eines Produkts oder einer Marke benutzt werden. Der visuelle Charakter von Display-Werbung ermöglicht eine optimal zugeschnittene Image-Stärkung.

Die Werbemittel

In der Display-Werbung sind folgende Werbemittel dominierend:

  • Banner – dies ist der Klassiker unter den Display-Anzeigen. Banner sind in verschiedenen Größen verfügbar und können statisch, animiert oder interaktiv für ein Produkt oder Unternehmen werben. Die Dimensionen der Bannerflächen sind standardisiert.
  • Pop-up – diese Werbefenster tauchen meist bei einer konkreten Nutzeraktion auf, z. B. bei einem Mouseover über einem Wort.
  • Pop-under – diese Werbefenster tauchen erst beim Schließen der Website auf.
  • Content-Ads – diese Banner-Anzeigen werden direkt im Inhalt der Seite eingebettet.
  • Layer-Ads – während Pop-ups ein separates Fenster bilden, füllen Layer-Ads den ganzen Bildschirm.

Die Abrechnungsmodelle

Abrechnungsmodelle

Im Display-Marketing bucht der Advertiser eine Werbefläche beim Publisher. Je nach Display-Netzwerk oder individuellen Vereinbarungen sind folgende Abrechnungsmodelle gängig:

  • TKP (Tausender-Kontakt-Preis) – in diesem Modell zahlt der Advertiser pro 1000 Nutzer, denen das Werbemittel geschaltet wird.
  • CPL (Cost per Lead) – der Advertiser zahlt für jede erfolgreiche Aktion bzw. jeden geschlossenen Vertrag
  • CPS (Cost per Sale) – der Advertiser zahlt für jede erfolgreiche Aktion bzw. für jeden erfolgten Verkauf
  • CPC (Cost per Click) / PPC (Pay per Click)– in diesem erfolgsbasierten Modell zahlt der Advertiser für jeden Klick

Vor- und Nachteile von Display-Werbung

Klarer Vorteil von Display-Werbung in die große Kampagnen-Reichweite und eine direkte Zielgruppenansprache. Durch die unterschiedlichen Formate lassen sich Werbemittel leicht in bestehende Website-Strukturen einbinden. Sie ermöglichen einfaches Tracking und Monitoring, eignen sich für Remarketing und unterschiedliche Kampagnen-Ziele.

Zu den Nachteilen der Display-Werbung gehört die Tatsache, dass viele Internetnutzer Werbemittel automatisch ignorieren (sog. Bannerblindheit) oder Werbeblocker nutzen. Die Klickraten von herkömmlichen Bannern sind mit 0,1% sehr gering. Hier lohnt es sich, auf Content-Ads auszuweichen und besonders ansprechende Inhalte zu erzeugen. Manchmal kann Display-Werbung die Nutzerfahrung negativ beeinflussen, was zu unerwünschten Resultaten und zur Unzufriedenenheit aufseiten der Nutzer führt. Dies lässt sich aber durch eine genaue Analyse der Werbeflächen vermeiden.

Display-Werbung ist und bleibt ein wichtiger Marketing-Faktor, der nicht vernachlässigt werden sollte. Die hohe Reichweite, eine einfache Einbindung und vergleichsweise geringe Kosten gehören zu den wichtigsten Argumenten für den Einsatz.

Welche Art von Displaywerbung setzt Du in Deinem Unternehmen ein?

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