Schlagwort-Archiv: ICANN

.web Einführung dauert an

Publiziert am 05. April 2017 von

webDie ersehnte Domain-Endung .web lässt auf sich warten.

Grund ist ein Rechtsstreit zwischen Ruby Glen LLC (Tocher der Donuts) und der ICANN. Über eine Auktion um .web erhielt Nu Dot Co den Zuschlag über die Endung. Wirtschaftlich steht hinter Nu Dot Co die Verisign (Registry für .com und .net). Die Ruby Glen LLC wirft der ICANN vor, dass der Zuschlag der Domain nicht erfolgen dürfte, da Regelungen des Bewerberhandbuchs verletzt wurden und forderte einen Schadensersatz in Höhe von mind. 22,5 Millionen USD.

Den Prozess hat die Ruby Glen LLC verloren, ist aber weiterhin überzeugt den Fall für sich entscheiden zu können und legte nun Berufung ein. Bis 31. Mai 2017 ist diese zu begründen.

Im Anschluss darf die ICANN innerhalb eines Monats zur Berufung Stellung nehmen..
Frühestens im dritten Quartal 2017 kann letztendlich die Anhörung angesetzt werden.

Mit einer Einführung der .web-Domain ist somit vor 2018 wohl nicht mehr zu rechnen.

Verpassen Sie nicht den Anschluss und merken Sie die Domainendung .web jetzt gleich über Ihren Account auf www.do.de vor. Geben Sie dazu die Domain ganz normal in den Domaincheck ein. Sobald Ihre Domain vorgemerkt ist, werden Sie automatisch vom System über Preis und Start-Datum (Go-Live) informiert und können Ihre Vormerkung in eine verbindliche Bestellung umwandeln.

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Gewarnt:SPAM-Mails

Publiziert am 09. März 2017 von

Immer wieder Ärger mit Spam. Besonders bei gTLDs (generischen Top-Level-Domains) gibt es bei den Spammails folgendes zu beachten:

Das Problem:

Das Problem von Spammails ist bei gTLDs deutlich höher als bei vielen ccTLDs. Das liegt daran, dass die Mailadressen über die Whois-Daten ziemlich einfach von Bots (automatische Programme zur Datensammlung) ausgelesen werden können. Zudem hat alleine die Endung .com über 125 Millionen registrierte Domains. Damit erhält man -aus Sicht der Spamer- schnell und einfach viele Mailadressen und muss sich nicht mit weiteren aufwändigeren TLDs beschäftigen.

Zum anderen machen sich die Spamer die „ICANN-Mails“ wie z.B. der „ERRP“, „WDRP“ oder „FOA-Mail“ zu Nut­ze, um diese zu fälschen und täuschend echt der Originalmail aussehen zu lassen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob es sich um die korrekte Mail oder um Spam handelt, kontaktieren Sie gerne unseren Service. Informationen zu den genannten Mails finden Sie in unseren Wiki, zusätzlich senden wir zu einigen dieser Pflichtmails parallel eine getrennte Information an Sie.

Wie die echten Mails aussehen, haben wir Ihnen zudem auf diesen Seiten zusammengestellt:

lesen Sie weiter…

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Neue ICANN-Richtlinien für Inhaberwechsel

Publiziert am 09. Dezember 2016 von

icannDie ICANN hat ein neues Verfahren für den Ablauf von Inhaberwechsel eingeführt. Unter der Bezeichnung IRTP (The Inter-Registrar Transfer Policy) müssen ab Dezember 2016 Inhaberwechsel zusätzlich vom neuen und alten Inhaber bestätigt werden. Ausführliche Informationen zum Ablauf und Umfang der Änderungen haben wir Ihnen in unserem Wiki zusammengefasst.

LINK | https://www.do.de/wiki/IRTP

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Sicher: ICANN verschiebt Einführung der nTLDs erneut

Publiziert am 18. September 2013 von

So langsam wird es zum Running Gag in der Domainbranche: Die ntldverzögert erneut die Einführung der neuen Domainendungen. Zwar ist der Grund dafür zunächst plausibel, dennoch stellt sich die Frage, ob die Gründe für die neue Verzögerung nicht schon viel eher hätten erkannt und publiziert werden müssen.

Konkret hat die ICANN eine Studie in Auftrag gegeben und darin prüfen lassen, wie die neuen Endungen mit bisher nur lokal genutzten Endungen kollidieren könnten. Gemeint sind hier z.B. .mail, .search oder .home. Diese TLDs werden zum Teil in lokalen Netzwerken eingesetzt. Würde nun parallel z.B. .home als offizielle Endungen verfügbar werden, könnte sie aus diesen Netzwerken nicht aufgerufen werden, weil die Adresse schon vorab auf einen internen Server umgelenkt würde.

Für die Studie wurde ein exemplarischer Tag aus dem Jahr 2012 ausgewählt und alle Anfragen an die Rootserver im Internet ausgewertet. Über 8 Terrabyte an Daten wurden gesichtet und die Ergebnisse in einer 197seitigen Studie zusammengefasst.

In der Studie werden 1130 Endungen (wie z.B. .food, .hotels und .wien) mit einem geringen Risiko bewertet. Sie dürfen nun frühestens 120 Tage nach Unterzeichnung des Registry-Vertrags online gehen. Was zur der genannten erneuten Verzögerung führt.

Schlimmer trifft es 281 Endungen, die laut Studie ein „unkalkulierbares Risiko“ darstellen. Darunter z.B. .app, .mail und .search. Hier wird die ICANN weitere Studien anstellen. Dazu schätzt sie weitere drei bis sechs Monate Bearbeitungszeit.

Richtig schwierig wird es für Endungen wie .corp oder .home. Die Studie könnte für Sie das aus bedeuten. Zumindest wenn sie nicht eindeutig nachweisen können, dass die in der Studie benannten Zweifel haltlos sind. Ob diese Endungen jemals geschaltet werden und ob im Falle einer Nichtschaltung die ICANN für die Bewerbungskosten (immerhin über 160.000$) und den entstandenen weiteren Schaden (Personal, Beratung, Technik) haftet, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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Geschützt: Markenschutz mit dem Trademark Clearinghouse

Publiziert am 02. August 2013 von

tmch2Voraussichtlich im Herbst startet nach langer Wartezeit die Einführung der ersten neuen Domain-Endungen. Insgesamt werden über 1800 neue Endungen eingeführt werden. Die Registrierung von Endungen wie .hotel und .auto werden dabei in zwei Phasen stattfinden. Während der Sunrise-Periode können Markeninhaber ihre Domains bevorzugt sichern, im anschließenden Landrush können dann alle Interessierten die dann noch freien Domains ohne weitere Nachweise für sich registrieren.

Um bei der Sunrise-Periode dabei zu sein, ist eine Registrierung der eigenen Marke im Trademark-Clearinghouse (TMCH) notwendig. Die einmalige Registrierung bietet über einen Zeitraum von 12 Monaten die Berechtigung, direkt an den Sunrise-Periods der neuen Endungen teilzunehmen. Genutzt werden kann das Verfahren für alle eingetragenen Marken. Alle öffentlich verfügbaren Endungen werden in dieses Verfahren eingeschlossen sein. Nach der Sunrise wird der Markeninhaber noch mindestens drei Monate informiert, sollte eine von ihm nicht registrierte Domain von einem anderen Registranten bestellt werden. Der Registrant wird in dieser Zeit ebenfalls auf den bestehenden Markenschutz hingewiesen.

So lassen sich Rechtsverstöße schnell und einfach ermitteln. Zudem entfällt das Argument „ich wusste nichts von der Marke“ für einen verletzer Ihrer Marke. Rein rechnerisch kostet Sie der Service weniger als 10Ct je neu eingeführter Domainendung.

Um Ihre Marke in bis zu 20 Domain-Varianten zu schützen, stellen wir Ihnen ab sofort ein Formular zur Beantragung des TMCH-Schutzes bereit, das Sie direkt über unsere Internetseite erreichen. Unsere Experten beraten Sie gerne und sorgen für einen reibungslosen Ablauf Ihrer A nmeldung.

LINK | www.do.de/tmch

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Neues von den nTLDs

Publiziert am 06. Februar 2013 von

ntldDie neuen Domainendungen werden kommen. Das steht fest. Wann es allerdings soweit ist, steht immer noch in den Sternen.

Aktuell gibt es verschiedene widersprüchliche Berichte.

Wir schließen uns der Spekulation nicht an, sondern zeigen Ihnen heute zum ersten Mal die aktuell beliebtesten neuen Domainendungen aus den Vorbestellungs-Charts auf der do.de:

01. web
02. shop
03. berlin
04. blog
05. bayern
06. site
07. hamburg
08. koeln
09. one
10. free
11. hotel
12. sex

Aktuell liegen uns bereits knapp 4000 Vormerkungen zu den NTLDs vor und es werden täglich mehr. Wenn auch Sie Wunschdomains haben, die Sie gerne unter den neuen Endungen haben möchten, dann können Sie unverbindlich bei uns vormerken. Wird Ihre neue TLD eingeführt, informieren wir Sie vorab. Sie haben dann die Möglichkeit, Ihre Vormerkung in eine verbindliche Bestellung umzuwandeln, die wir am Einführungstag an die Vergabestelle weiterleiten. Wie immer gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Neues von den nTLDs

Publiziert am 02. Juni 2012 von

ntldWie bereits vor einigen Monaten angekündigt, halten wir Sie in Bezug auf die Einführung neuer Domainendungen (der „nTLDs“) auf dem Laufenden. Wie damals berichtet, lief das offizielle Bewerbungsfenster für die neuen Domainendungen seit Januar 2012 und sollte eigentlich im April geschlossen werden. Eine Information, welche neuen Endungen möglich werden könnten, war ebenfalls für Ende April angekündigt.

Durch einen technischen Fehler im Bewerbungsverfahren hatte die ICANN als zuständige Verwaltungsstelle den Bewerbungszeitraum zunächst am 12. April ungeplant unterbrochen. Nach einigen Verschiebungen wurde das System am 22. Mai wieder geöffnet und hat nun am 30. Mai endgültig geschlossen. Mitte Juni ist mit einer ersten offiziellen Information über die eingegangenen Bewerbungen zu rechnen. Insgesamt werden über 2000 Bewerbungen für mögliche neue Domainendungen erwartet.

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nTLDs Einführung neuer Domainendungen

Publiziert am 01. Februar 2012 von

Sie soll „das Internet revolutionieren“ und „nichts wird mehr sein, wie es einmal war“. Gleichzeitig entbrennt immer wieder ein Streit um die Einführung der neuen Domainendungen. In den Medien tauchen zeitweise abstrus lang wirkende Endungen wie „.versicherung“ auf, „.berlin“ wird hingegen schon als Geheimtipp gehandelt. Es wird auch spekuliert, das große Firmen sich ihre eigene Domainendung beantragen könnten.

Grundsätzlich wird sich durch die Einführung der neuen Endungen einiges ändern. Sicherlich fragen Sie sich, was denn nun so besonders daran ist, schließlich kamen in den letzten Jahren immer wieder neue Domainendungen (wie z.B. .mobi, .xxx) auf den Markt. Das Besondere an den neuen nTLDs wird sein, dass im Prinzip jeder seine eigene Domainendung registrieren kann – zumindest, wenn er das nötige Kleingeld dazu hat. Alleine die Bewerbung um eine neue TLD kostet über 135.000 Euro. Hinzu kommen im späteren Erfolgsfall hohe jährliche Kosten für den Betrieb der notwendigen Infrastruktur.

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